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Die Geschichte
Ehemalige Landhaus der Grafen Mansi, die Villa wurde zuerst von der gnädigen Dame Lucida di Vittorio Camminati (Witwe Diversi) und dann von Gasparo di Nicola Mansi in 1635 ererbt. Das Haus besteht aus 2 verschiedenen und gut erkennbaren Körpern. Der älteste, auf der linken Seite der Fassade, hat Türe und Fenster verziert mit dem typischen Kalkstein in der Form einer glatten Nutmutter. Die Struktur ist sehr einfach und kann ungefähr auf etwa 1400 datiert werden.
Diesem Gebäude wurde ein höherer Seitenkörper dazugebaut mit dem Ziel, es in ein nobleres Wohnhaus zu verwandeln. In 1644 wurde es von Lucida Mansi und ihrer Schwester Laura (verheiratet in Livorno mit Pier Lodovico Gamberoni) als Sommerresidenz genutzt. Letzte verbrachte in der Villa die Konvaleszenz nach der Geburt.
S.Maria del Giudice war schon damals dank ihrer Lage als Ort der Erholung und Genesung für Körper und Geist betrachtet. Trotz der Schönheit der wilden Landschaft ließ man unsere Villa verwahrlosen und als Lager nutzen.
Nach dem Tod von Lucida wurde sie Eigentum ihrer ersten Sohn, der sie der Legende nach mit Hasardspiel verlor.
Obwohl dies nicht bewiesen werden kann, ist es glaubhaft, weil die Villa in der Zeit in ein Landhaus verwandelt wurde und mehrere Familien von Bauern und Hirten zu Gast hatte. Die heute sanierte Grossloge wurde mit einer Wand Anfang von 1800 verschlossen, genau in der Zeit des ersten napoleonischen Katasters, in dem wir eine Randbemerkung über ein Landhaus gegenüber der Villa finden.
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